Wir sind vom 12.7. bis zum 13.8.2010 im Praxisurlaub.

Sommer 2010

Wir wünschen Ihnen einen schönen Sommer.
Passen Sie bitte auf Ihre Haut auf.
                                Ihre Praxis Dr. Delventhal

 


Rosacea

... auffällige Rötungen in der Gesichtsmitte durch Gefäßerweiterungen

Die Rosacea ist eine schubweise verlaufende, nicht ansteckende Krankheit, die häufig im 3. bis 4. Lebensjahrzehnt auftritt. Dabei kommt es in der Gesichtsmitte, also um die Nase, im Wangen-, Stirn- und Kinnbereich zu Rötungen durch Gefäßerweiterungen und zur Bildung von entzündlichen Knötchen und Pusteln sowie Talgdrüsenwucherungen.

 

Rosacea - Knötchen, Pusteln, Talgdrüsenwucherungen
Rosacea - Knötchen, Pusteln, Talgdrüsenwucherungen

 

Sind die Talgdrüsenwucherungen an der Nase extrem ausgeprägt, kann es zur Bildung der sog. Knollennase (Rhinophym oder Rotweinnase) kommen. Diese tritt fast nur bei Männern auf. In dem Falle sind chirurgische Maßnahmen erforderlich.

 

Rosacea - Knollennase, Rhinophym, Rotweinnase
Rosacea - Knollennase, Rhinophym, Rotweinnase

 

Rosacea - Knollennase, Rhinophym, Rotweinnase© Qwast, BWK HH
Eine mögliche Augenbeteiligung äußert sich als Lidrand - oder Bindehautentzündung und sollte vom Haut - oder Augenarzt mitbehandelt werden.

Die Ursache der Erkrankung ist weitgehend unbekannt. Möglicherweise spielen Erbfaktoren eine Rolle. Es wird auch diskutiert, ob die bei der Rosacea erhöhte Keimbesiedlung mit der Hautmilbe Demodex eine Rolle spielt. In letzter Zeit wird auch der Magenkeim Helicobacter pylori für die Rosacea verantwortlich gemacht.
Der Erreger ist durch eine Antikörperuntersuchung im Stuhl einfach nachzuweisen. Wenn der Test positiv ausfällt, sollte unbedingt eine Behandlung durch den Hausarzt oder Internisten durchgeführt werden. In diesem Falle besteht die Chance, dass die Rosacea nicht wieder auftritt.
Die Rosacea kann durch alle durchblutungssteigernden Faktoren verstärkt werden, wie Sonne, Stress, Alkohol, scharfe Gewürze, heiße Bäder und körperliche Anstrengung.

Die Behandlung erfolgt zunächst äußerlich mit den verschiedensten Cremes oder Pasten, wobei sich Metronidazol, Erythromycin, Permethrin und Azaleinsäure als Wirkstoffe häufig als gut wirksam erwiesen haben.

Sollte die äußerliche Behandlung zu keinem befriedigendem Ergebnis führen, so können Antibiotika oder Isotretinoin (ein Vitamin - A - säure - Abkömmling) als Tabletten eingesetzt werden.

Als flankierende Maßnahme ist die Bestrahlung mit einem wassergefiltertem Blaulicht hilfreich.

Die Gesichtsreinigung sollte nur mit lauwarmen Wasser oder milden Reinigungsmitteln erfolgen. Ein Peeling sollte ganz unterbleiben. Zur Pflege sind nicht fettende Cremes geeignet. Eine spezielle Rosaceamassage oder Lymphdrainage durch eine entsprechend geschulte Kosmetikerin kann hilfreich sein.

Lichtschutz und Vermeiden intensiver Sonnenbestrahlung ist unbedingt empfehlenswert.

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Update Aktinische Kreatosen

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Dr. Delventhal

Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten • Allergologie • Phlebologie • ambulantes Operieren

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Weiterbildung Ästetische Dermatologie an der Charité -  Universitätsmedizin Berlin