Manuelle Lymphdrainage und Komplexen Physikalischen Entstauungstherapie

Geschrieben von: Boris E. Kaempfe (Privatpraxis für Physiotherapie)

Liebe Patienten,
im folgenden Artikel können Sie die Meinung eines Physiotherapeuten (Boris E. Kaempfe), mit der Ausbildung zur Manuellen Lymphdrainage und der Komplexen Physikalischen Entstauungstherapie (KPE) bei Prof. Földi, nachlesen.

Wichtig für die Lymphdrainage ist, den Hautzustand regelmäßig zu prüfen und zu überprüfen.

Leider konsultieren einige Patienten zu spät den Arzt, was oft zu Folge hat, das Probleme schon sehr weit fortgeschritten sind, und diese nur noch sehr schwierig in die „gesunde“ Form zurück bringen zu lassen.

In der Lymphdrainage ist es daher essenziell wichtig, den Patienten in seinem Gesamtbild zu betrachten.

Sollte es zu einem Lymphödem gekommen sein, muß dem Patienten klar sein, bzw. es muß ihm erklärt werden, daß Hautpflege, regelmäßige Manuelle Lymphdrainage und der KPE (auch mal bis zu 5-6 Terminen pro Woche) zu rechnen ist, um einen Behandlungserfolg zu verzeichnen. Gerade im Sommer wenn es warm ist, und die Gefäße sich erweitern, ist eine konsequente Behandlung für einen Therapieerfolg unerlässlich.

Wichtig für den Patienten ist es, zu wissen, daß mit einer Kompressionsbandagierung die Extremität komprimiert wird und für die Zeit der Bandagierung u.U. die Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist. Wenn die Füße mit bandagiert werden, passen oft die Füße nicht mehr ins Schuhwerk. Um einen nachhaltigen und wirkungsvollen Therapieerfolg zu erzielen ist sehr meistens eine Bandagierung unumgänglich. Von daher begrüße ich die Worte und Gedanken von Fr. Dr. Delventhal sehr.

Wenn sich dann das Lymphödem nach erfolgreicher Behandlung zurück gebildet hat, ist eine Kompressionsbestrumpfung eine gute und richtige Wahl.

Vorsicht ist geboten, wenn Sie von Ihrem Arzt ständig Entwässerungstabletten verordnet bekommen, denn die entwässern zwar, aber die festen Stoffe, wie Eiweiße, Fette, tote Zellen... bleiben zurück und bilden eine feste Masse. Ähnlich einem Teich, dem das Wasser abgepumpt wird. Übrig bleibt Matsch, Modder... Der Körper benötigt Wasser als Transportmittel, um auch feste Stoffe zu transportieren. Auch da übereinstimme ich absolut mit Fr. Dr. Delventhal.

Zum Autor:
Boris E. Kaempfe betreibt eine Privatpraxis für Physiotherapie in Hamburg Volksdorf
Website: www.kaempfes.de